Dem Therapeuten stehen verschiedene strukturelle und energetische
Techniken zu Verfügung. Gerade energetische Techniken sind sehr
sanft und so fein, dass das ungeübte Auge sie kaum
wahrnimmt. Dennoch sind sie äußerst wirkungsvoll. Der Therapeut
„kommuniziert“ mit leisesten Impulsen und minimalstem
Krafteinsatz mit dem Gewebe. Beobachtet man dabei die Tiere,
kann man eine Beruhigung, Gähnen, Einschlafen feststellen, beim
Pferd Abschnauben, Schütteln, Kauen.
Damit Ihr Tier sich entspannen kann, sollte es vor einer Behandlung noch
einen ruhigen Spaziergang machen. Es sollte nicht
„ausgepowert“ in eine Behandlung gehen, da eine
osteopathische Sitzung für den Patienten (und den Therapeuten)
mit großer Konzentration verbunden ist - auch wenn es nicht
danach aussieht. Auch anschließend tut Ihrem Tier ein kleiner
Spaziergang gut, dann sollten Sie ihrem Tier Zeit und Ruhe
gönnen, um sich zu erholen und sich an das neue Körpergefühl zu
gewöhnen. Pferde sollten zwei Tage lang nicht geritten werden,
jedoch Freilauf auf der Weide oder leichte Bewegung an der Longe
bekommen.
Eine Behandlung kann bis zu 1,5 Stunden dauern. Gerne verlassen Sie
während der Behandlung den Raum, damit sich Ihr Tier auf den
Therapeuten konzentrieren kann. Ansonsten gilt: bitte
sprechen Sie nicht mit ihrem Tier, suchen Sie keinen
Blickkontakt oder berühren Ihr Tier- das erschwert die
Kontaktaufnahme und das Einfühlen des Therapeuten.
In der Regel lässt sich bereits nach ein bis zwei Behandlungen eine
deutliche Verbesserung des Befindens feststellen. Ein
Behandlungsplan wird individuell erstellt, abhängig vom
Patienten und den verwendeten Techniken erfolgen
Wiederholungsbehandlungen nach 2-4 Wochen.