Anna Friedrichs | Praktische Tierärztin mit Schwerpunkt Osteopathie
 
 
 

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Gut zu wissen
 
Dem Therapeuten stehen verschiedene strukturelle und energetische Techniken zu Verfügung. Gerade energetische Techniken sind sehr sanft und so fein, dass das ungeübte Auge sie kaum wahrnimmt. Dennoch sind sie äußerst wirkungsvoll. Der Therapeut „kommuniziert“ mit leisesten Impulsen und minimalstem Krafteinsatz mit dem Gewebe. Beobachtet man dabei die Tiere, kann man eine Beruhigung, Gähnen, Einschlafen feststellen, beim Pferd Abschnauben, Schütteln, Kauen.
 
Damit Ihr Tier sich entspannen kann, sollte es vor einer Behandlung noch einen ruhigen Spaziergang machen. Es sollte nicht „ausgepowert“ in eine Behandlung gehen, da eine osteopathische Sitzung für den Patienten (und den Therapeuten) mit großer Konzentration verbunden ist - auch wenn es nicht danach aussieht. Auch anschließend tut Ihrem Tier ein kleiner Spaziergang gut, dann sollten Sie ihrem Tier Zeit und Ruhe gönnen, um sich zu erholen und sich an das neue Körpergefühl zu gewöhnen. Pferde sollten zwei Tage lang nicht geritten werden, jedoch Freilauf auf der Weide oder leichte Bewegung an der Longe bekommen.
 
Eine Behandlung kann bis zu 1,5 Stunden dauern. Gerne verlassen Sie während der Behandlung den Raum, damit sich Ihr Tier auf den Therapeuten konzentrieren kann. Ansonsten gilt: bitte sprechen Sie nicht mit ihrem Tier, suchen Sie keinen Blickkontakt oder berühren Ihr Tier- das erschwert die Kontaktaufnahme und das Einfühlen des Therapeuten.
 
In der Regel lässt sich bereits nach ein bis zwei Behandlungen eine deutliche Verbesserung des Befindens feststellen. Ein Behandlungsplan wird individuell erstellt, abhängig vom Patienten und den verwendeten Techniken erfolgen  Wiederholungsbehandlungen nach 2-4 Wochen.

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